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Friedensgebet:

Dass die Religionen in Trier gemeinsam für den Frieden beten, hat schon eine längere, mittlerweile über zwei Jahrzehnte reichende Tradition.                                                                                                                                                         Am Donnerstag, den 19. Mai 2022 fand ein Friedensgebet statt, dass den Menschen gewidmet war, die von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen sind.  Veranstaltet wurde das Friedensgebet von Muslimen, Juden, katholischen und evangelischen Christen sowie Bahá’í. Die Religionsgemeinschaften wählten hierfür wieder bewusst einen eher unüblichen Ort, der sich mitten im Leben befindet: Das Gebet fand unter freiem Himmel auf dem Platz, wo sich Brotstraße, Neustraße und Fahrstraße treffen (vor Sinn & Leffers) in der Fußgängerzone statt. An diesem Ort ist der „Engel der Religionen“ in das Pflaster eingelassen, eine Intarsie, die verschiedene Religionen repräsentiert.
Die Teilnehmer aus den vier Religionen sind sich ihrer Verantwortung für den Frieden bewusst, und stehen deswegen gemeinsam für eine Welt, in der Interessenkonflikte ohne Gewalt gelöst werden. Gerade der vereinten Stimme der Religionsgemeinschaften kommt ein moralisches Gewicht zu, dass auf allen Ebenen genutzt werden sollte. Das Friedensgebet wurde vom Arbeitskreis Interreligiöser Dialog in Trier veranstaltet.

 

Veranstaltung zum Weltreligionstag

am Sonntag, den 16. Januar 2022, fand im Vortragsraum der VHS am Domfreihof 1B in Trier, unter den aktuellen Coronabestimmungen, eine Feierlichkeit anlässlich des Weltreligionstages statt.

Vertreter katholischer und evangelischer Christen, Muslimen, Juden und Baha’i berichteten über das Beten in ihren Religionen und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Beten.

Die musikalische Umrahmung gestaltete Saif Al-Khayyat auf der Oud, der arabischen Laute.

In Zeiten der Pandemie finden viele im Gebet Trost, Hilfe und Zuversicht und das Beten mag einen wichtigen Beitrag leisten, um die Psyche zu stärken. Dies geschieht völlig unabhängig von der Religionszugehörigkeit. In allen Religionen wird gebetet, jedoch unterscheidet sich das Beten in seinen Formen, Texten und Anlässen von Religion zu Religion. In der Veranstaltung anlässlich des Weltreligionstages werden die Vertreter der Religionen über diese Besonderheiten und ihren eigenen Umgang mit dem Gebet berichten.
Der Weltreligionstag möchte ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander, für Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Glaubenstraditionen von Menschen, die mitten unter uns leben. Musik soll die universelle Sprache sein, die diese kulturelle Vielfalt zusammenführt. Der Weltreligionstag, der seit 1951 in mittlerweile 80 Ländern regelmäßig begangen wird, wird regelmäßig in Trier zum Jahresbeginn gefeiert. Er möchte die Menschen vertrauter machen mit den Glaubenstraditionen dieser Welt.
Der Arbeitskreises für interreligiösen Dialog in Trier bemüht sich seit über 15 Jahren um Verständnis für und Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen. Die Baha’i sind aktives Mitglied.

 

 

Filmabend „Dawn of the Light“

Am 16. November 2019 findet im Balkensaal des Bürgerhauses Trier-Nord, in der Franz-Georg-Str. 36 in Trier eine Filmvorführung mit oben genanntem Titel statt. Beginn 18:00Uhr

Der 45-minütige Film zeigt mehrere Bahá’í aus verschiedenen Kontinenten, die von ihrer persönlichen Suche nach der Wahrheit erzählen. Nehmen Sie an ihrer Entdeckung des Báb und Bahá’u’lláhs teil, deren Lehren das menschliche Denken und Verhalten revolutioniert haben.

Eintritt frei

 

 

Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Geburt des Báb 

Am 02. November 2019 feierten die Bahá’í in Trier den 200. Jahrestag des Geburtstages des  Báb.

Die Sendung des Báb begann im Jahre 1844 und dauerte nur 9 Jahre. Ihr Hauptzweck war, den Weg für das Kommen Bahá´u´lláhs vorzubereiten. Obwohl kurz, war die Sendung des Báb von solch ungeheurer geistiger Intensität, dass noch Hunderte von kommenden Generationen ihre Wirkung spüren werden.

„Das Erscheinen des Báb gleicht der Morgendämmerung, denn die Morgendämmerung enthält die verheissene Sonne. Das Dämmern des Báb verhieß den Aufgang der Sonne der Wahrheit, die die ganze Welt umhüllen sollte.“                                                                                                                                                                                         (Abdu’l-Bahá)

Viele Gäste, darunter auch der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Herr Wolfram Leibe, fanden den Weg ins Druckwerk in Trier-Euren, wo zu einem kleinen bunten Programm mit Musik, interessantem Vortrag, Geschichten und Gebeten eingeladen wurde.

Bei einem Buffet gab es im Anschluss an das Programm Zeit für ein fröhliches Beisammensein und nette Begegnungen.

Die Bahá’í Gemeinde Trier möchte auch hier noch einmal allen Gästen und Freunden, die sowohl durch ihre Teilnahme als auch durch ihre Mithilfe zum Gelingen des Festes maßgeblich beigetragen haben, danken.

Interessiert? Alle Aktivitäten finden Sie hier: kalender

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